Van Ness Avenue, Post Street, Market Street.... ein Samstagnachmittagsspaziergang.

Sonntag, 25. Oktober 2009
So richtig viel gibt’s nicht zu berichten. Ich bin gut angekommen, bin am letzen Wochenende noch von einer Münchener Firma akquiriert worden, habe damit richtig viel zu tun. Sprich, ich arbeite viel, genieße den Blick von unserem Zimmer auf die Marktet Street. Wenn man hier morgens auf die Straße geht, hat man kaum das Gefühl, in einer der Metropolen Amerikas zu sein. Es ist hier, obwohl an der 9. Straße und damit nicht weit weg vom Stadtzentrum, eher dörflich, man holt sich n Kaffee, grüßt sich, alles ist irgendwie auf dem Weg zur Arbeit, alles im Tempo des Wach-Werdens der Stadt.

Ich habe heute endlich die Runde gedreht, die ich schon seit dem Frühjahr machen wollte. Einmal über die Post Street und Fotos machen, dort habe ich das letze halbe Jahr gewohnt, und auf den 1 ½ KM Weg zum Fitnesscenter bekam man unterschiedlichste Eindrücke: Schicke Hauseingänge, schöne viktorianische Stadthäuser, zwei Straßen weiter dann die Leute, die auf der Straße leben. Ist und bleibt sicher einer der tiefsten Eindrücke, dass die gesellschaftliche Kluft zwischen Arm noch mal viel krasser ist als bei uns.

Der Weg hat mich von der Marktet Street aus über die Van Ness Avenue, vorbei am Civic Center geführt. Auf dem Foto des Rentners auf dem Rollator beachte man, er hat einen Kaffeebecherhalter. Wie hier nicht nur jedes Auto, sondern im Saveway auch die Einkaufswagen. Alles hat Kaffeebecherhalter. Und schön, hier auch mit der US-Fahne beklebt. Die US-Flagge ist einfach überall zu sehen, viel häufiger als bei uns die deutsche Fahne.

Von der Van Ness gehe ich auf die Post Street, es ist einfach sehr vertraut. Als ich die Tage bei Bettina und damit im Haus meiner Wohnung war, hab ich schon etwas Heimweh noch SF bekommen. Schon witzig, war einfach lange in der Ecke hier, und genauso wie ich über einzelne Bodenkacheln in Köln geschrieben habe, kenne ich eben auch hier derweil viele Ecken. Es ist einfach sehr angenehm, ich muss mir nicht nach dem Busfahrplan suchen, sondern weiß einfach, wenn ich nach Little Italy in North Beach will, muss ich den 30er kurz vorm China-Town nehmen…

Auf der Post Street gibt’s ein Foto von den Feuerwehrautos, wunderlich, dass beide in der Garage stehen. Man hat eher das Gefühl hat, dass sie ständig unterwegs sind. Keine Ahnung warum. Es brennt nie, es gibt wenig Unfälle, es müssen die dummen Katzen auf den Dächern sein, die sich nicht runter trauen. Witziger Weise stand ich eben an der Kreuzung vor unserem Hotel, auf der Marktet kam ein Feuerwehrwagen, links aus der Querstraße ein Rettungswagen, beide standen nun mit tosenden Alarmsirenen an der Kreuzung, und verständigen sich höflich per Handzeichen, wer denn jetzt zuerst ganz eilig passieren dürfte. Zeit für Umgangsformen muss eben sein!

Auf der Post Street hab ich den größten aller Kürbisse gesehen. Man beachte den Lieferwagen daneben. Es ist die Dekoration eines Kostümladens, an dem mich im Frühjahr regelmäßig ein Supermann-Kostüm überlegen ließ, ob ich nicht mal im Komplett-Kauf-Kostüm machen sollte… Nun denn, nächste Woche ist Halloween, und ähnlich wie Karnevalsläden in Köln im Februar haben solche Läden gerade Hochkonjunktur.

Von da aus führt mich der Weg zurück über die Jones Street, die ich ebenfalls täglich gegangen bin, und erstmals etwas unwohlfühlend, weil ich mir mit der großen Kamera wie ein Paparazzi vorkomme, und mich auch eher als Touri und damit leichteres Opfer fühle. Na, ist nix passiert. Zurück auf die Market Street, an weiten Obdachlosen vorbei zum Civic Center. Es ist einfach ein schöner Tag, mir ist sogar nicht bewusst, dass gerade Ende Oktober ist.

Na – ganz unabhängig von diesem netten Samstagnachmittag- spaziergang - bin ich froh, dass ich die Reise angetreten habe. Wir haben eine gute Zeit, und alles weitere bei Zeiten… Viele Grüße über den Teich!











Zurück in San Francisco

Sonntag, 18. Oktober 2009
Die Vorbereitungen waren dann doch gedrungener als erwartet. Kurzfristig hat sich ein Untermieter für meine Wohnung aufgetan, und meine stille Erleichterung, meine Wohnung nicht aufzuräumen und bis in den letzten Winkel putzen zu müssen, war dahin. Ich bin in diesen Momenten immer wieder überrascht über mich selber. Eigentlich stand für Montag und Dienstag nichts auf dem Programm, dann ergaben sich kurzfristig für beide Tage noch Meetings beim WDR, für Montagnachmittag ein weiterer Akquise-Termin in Bonn, selbst am Montagvormittag meldete sich ein alter Bekannter mit dem Wunsch, sich für seine Homepage noch vor meiner Reise zusammen zusetzen. Was wir dann am Montagabend noch getan haben. Und zwischendurch eben den Feudel schwingen. Und der Untermieter war für Dienstag um 15:00 angekündigt, also, sogar schon ein Tag vor meiner Abreise.

Ach ja, und Kofferpacken muss dann ja auch noch getan werden. Aber irgendwie, ohne jetzt irgendwelche Zeitpläne zu machen, bekomme ich es umso besser hin, umso mehr auf dem Plan steht. Irgendwas in mir scheint das automatisch zu koordinieren, ich stehe selber in der Situation da, wunder, dass das dann alles so geschmeidig und stressfrei läuft. Und pünktlich, Dienstag um 14:45 waren die frischen Badezimmerteppiche ausgeworfen, der Kleiderständer verstaut, Altglas und Papiermüll entsorgt, und sogar die Squash-Tasche gepackt, da es sicher für den letzen Abend in Köln keine gute Idee gewesen wäre, nichts vorgehabt zu haben. Na, gerade beim Koffer packen habe ich gemerkt, dass ich mich im letzen Sommer tatsächlich von viel Kram gelöst habe, und umso weniger in den Schränken hängt, umso einfach ist letztendlich das Packen.

Am Mittwochmorgen mit dem ICE nach Frankfurt. Schon beim Check-In wurde mitgeteilt, dass der Flieger zwei Stunden Verspätung haben wird. Wie nervig, die Zeit war ohnehin gut bemessen, jetzt waren 4 Stunden warten angesagt. Und, was am Flughafen sehr auffällig war – in Köln nahm man seit der Bundestagswahl die Polizeipräsenz in der Nähe aller wichtigeren U-Bahnhöfe wahr – hier waren an allen Ecken grüne Männchen im Doppelpack zu sehen, eins davon stets mit der Maschinenpistole auf dem Arm, nicht im Anschlag, aber scheinbar so in der Hand, dass man unverzüglich bereit ist, jemanden damit in Todesangst zu versetzen. Ich habe keine Angst vorm Fliegen oder dass dort ein Terrorist gerade in meiner Maschine sitzt, aber hier hat man schon Respekt. Na, und ich frage mich, ob da Guido und Angela in Berlin bei ihren Verhandlungen daran denken, wie sie ihre Außenpolitik gestalten werden, oder auch, ob es jetzt eine tatsächliche Terrorgefahr gibt oder ob dies nur übersensible Vorsichtsmaßnahmen sind…

Nun, im Flieger sitze ich derweil wie in der Straßenbahn zwischen Wohnung und Arbeit. Wenig aufregendes, fast alltäglich, und auch wenn die 11 Stunden Flug irgendwann einen Moment haben, als ob sie nie vorbei gehen wollen, so ist man innerlich auf die Dauer eingestellt, dann geht’s doch ganz schnell. Sitze wie bei den letzen Malen in einer der letzen drei Reihen, weil dort die Maschine schmaler wird und keine drei Sitze mehr, sondern nur noch zwei in der Reihe sind. Wenn man eventuell Glück hat, bleibt der Platz neben einem frei. Dieses Glück hatte ich leider nicht, aber weil die Maschine ja nur langsam schmaler wird, hat man zwischen sich und dem Fenster einfach noch mal viel Platz, und kann sich ein wenig häuslich einrichten ;-). Ich habe mal von einem Vielflieger gelesen „Niemand der oft fliegt, will am Fenster sitzen, sondern einfach nur die Beine im Gang austrecken können und schnell am Ziel sein“. Das geht mir anders. Am Fenster sitzen ist gigantisch, gerade, wenn man über Grönland fliegt, und die Eisberge von oben sieht, oder später das amerikanische Niemandsland, in dem trotz alledem die Felder in riesigen Quadraten aufgeteilt sind. Da klebe ich gerne mit der Nase an der Scheibe.

Endlich angekommen dauert es, bis die Koffer da sind. Dann gehe ich – dank meiner Greencard – an den Schalter für US-Bürger und dauerhafte Bewohner der USA. Schon cool. Und gerate dieses Mal an einen sehr dienstbeflissenen Officer, schätzungsweise um die 30. Ehrlicher Weise, über diesen Moment hatte ich gar nicht nach gedacht, habe also die Frage, was ich drei Monate in Deutschland gemacht hätte, mit „gearbeitet“ beantwortet, was ihn nun etwas in Rage brachte, weil, ich hätte ja nun die Greencard, damit solle ich besser hier in den Staaten arbeiten und nicht im Deutschland, und wenn ich das nicht ändern würde, dann wäre die Karte ganz schnell weg. Eine verlegene, sagen wir es nicht Lüge, aber Noterklärung, ich wäre ein Jahr hier gewesen und hätte keine Arbeit gefunden, und hätte deswegen erst mal wieder in Deutschland Geld verdienen müssen, brachte uns nicht weiter, und nach einer fetten Ermahnung bekam ich den Stempel in den Reisepass mit einem Kürzel versehen. Nun er Recht hatte, und sofort war der Gedanke wieder da, die Greencard ganz offiziell wieder abzugeben, um damit alle Verbindlichkeiten, die neben der Freiheit eben auch an der Karte hängen, wieder aufzulösen.

Endlich, raus, Freude, raus zu den draußen Wartenden - und - kein Keas da. Beschissener Moment, hatte jetzt mit allem gerechnet. Aber nicht damit. Ich werfe einen Blick nach draußen, vielleicht raucht er ja gerade eine, nein. Oder ihn hat die Nachricht nicht erreicht, dass der Flieger verspätet kommt? Mein deutsches Handy hat keinen Empfang, und mein US-Handy ist noch nicht wieder angemeldet. Suche etwas verwirrt ein Telefon, als ich gerade die Kreditkarte in den Automaten stecken will, taucht Keas auf. Und wir begrüßen uns. Bis zu dem Punkt und die ganze Zeit im Flieger hatte ich mich gewundert, dass ich so wenig sehnsüchtig war und ziemlich un-aufgeregt. Na, jetzt scheinen sich alle nicht gemeldeten Sehnsüchte vereint zuhaben und schießen gemeinsam an die Oberfläche. Und ich kann mir ein paar Tränchen auch nicht verkneifen! Ich glaube, man nennt das, überwältigt zu sein!

Wir fahren mit der BART in die Stadt, und es ist jetzt fast, wie ich erwartet habe: Als ob gestern noch hier gewesen. Mit ist alles so vertraut, bis auf die Tatsache, dass der Preis für die einfach Fahrt vom Flughafen bis in die Stadt statt 5,35 Dollar jetzt 8,10 Dollar kostet. Hammer. Ich frage mich, was los wäre, wenn die Bundesbahn von heute auf morgen ihre Preise um fast 50% erhöhen würde?! Nun denn, und gleichzeitig das Gefühl, ich bin „nur“ sechs Wochen hier, also, ich fühle mich auch deutlich als Touri. Dann wieder doch nicht, da sich heute, nach drei Tagen bereits ein gewisser Alltag eingestellt hat, in dem auch schon Arbeit vorkam (bevorzugt dank Jetlag in den Morgenstunden zwischen 5 und 9), ich jetzt nicht sofort los rennen muss, um alles Mögliche zu sehen, sondern einfach den Tag auch einfach den Tag sein lassen kann. Komme mir auch nicht vor, wie am andern Ende der Welt, sondern einfach nur wo anders und um die Ecke – genieße die Zeit und bin froh, dass ich die Entscheidung getroffen habe, so schnell wieder hier her zu kommen.

Na, und trotzdem wollte ich der Stadt standesgemäß "Guten Tag" sagen. Bin gestern mit der N-Linie zum Ocean-Beach gefahren, das hat schon alles was von Déjà-vu, über die Churchstreet zu fahren, wo ich eine Zeitlang fast täglich war. Oder die kleinen Häuschen im „Sunset“ (dem Wohngebiet zum Pazifik hin) zu sehen, wie hübsch. Und verrückte Leute an jeder Ecke, hatte das fast schon vergessen, und eben auch der große Mix aus unterschiedlichen Nationen und Hautfarben. Nach drei Monaten Abwesenheit fällt mir das erst mal wieder richtig auf, dass der Unterschied zu Köln doch massiv ist. Aber nicht nur was die „Diversity“, was wir mit Multi-Kulti bezeichnen, sondern auch die Menge an abgewrackten Leuten auf der Straße. Ich weiß, das habe ich hier immer wieder geschrieben, aber gerade jetzt Mitte Oktober scheint der meiste Touristen-Strom aus dem alltätlichen Stadtbild verschwunden zu sein. Und übrig bleiben – so zumindest auf einem Abschnitt auf der Marktet Street zwischen 6. und 9. Straße – scheinbar nur noch Drogenverstrahle und Obdachlose. Krass.

Der gestrige Nachmittag am Ocean Beach war dann anders. Erstaunlich viele Leute und traumhaftes, sonnencremeforderndes Wetter. Einfach schön. Mal so, wie man sich Kalifornien vorstellen, Beach Boys, Surfer, Jogger und ein entspanntes leben am Wasser. Habe mein erstes US-Handy wieder aktiviert, und finde dort SMS aus vergangenem Herbst. Witzig, bringt mich gerade sehr nahe an meinen ersten Aufenthalt und zum schmunzeln, und auch ganz schnell wieder zurück!

Ja, San Francisco, ich bin wieder da! Freue mich auf die nächsten Wochen! Mir geht’s schon gut… so, und nun geht’s raus in die Sonne, das nennt man Indian Summer hier!

Noch 9 Tage - Ausflug in mein anderes Leben...

Montag, 5. Oktober 2009
Ich vermute, das war jetzt die längste Schreibpause seit dem ich den Blog betreibe. Die Zeit rennt immer und immer weiter, die Gewohnheit, regelmäßig zu schreiben, ist auch irgendwie verblasst… Nun, jetzt aber wieder!

Bis zu meinem Flug nach San Francisco sind es noch 9 Tage, und langsam... ja, was langsam eigentlich? Langsam beginnt eine echte Vorfreude und Aufgeregtheit! Anfang September war ich zur Hochzeit von Frank und Miri in Berlin, vor zwei Wochen war ich zum Oktoberfest in München, und eigentlich, seit dem ich von diesem Wochenende zurück bin, wendet der Kopf sich ganz deutlich Richtung Amerika.

Und es fühlt sich merkwürdig an, derweil sind über drei Monate vergangen, die ich wieder hier bin. Ich bin zu 300% wieder in meinem alten Trott. Arbeit, WDR, Sport, Freunde, Familie... Alles völlig OK, aber in den letzten Tagen habe ich mich oft gefragt, wo ist dieses Jahr hin? Ich sehe die Fotos, kann mich bei vielen an die Situation erinnern, wo die Fotos entstanden sind, wie das Gefühl war, auf der Golden Gate zu stehen, oder wie der Blick vom Coit-Tower war. Oder einfach, wie das Bier in der Gangway war, aber es fühlt sich so verdammt weit weg an.

Und gleichzeitig habe ich auch Respekt vor den sechs Wochen, die auf mich zu kommen. Was Keas anbelangt, so fahre ich eine gefühlsmäßige Achterbahnen mit allen Möglichkeiten, warum das denn jetzt schief gehen wird. Und gleichzeitig ein ganz tiefes Gefühl, dass er genau der Mensch ist, auf den ich so lange gewartet habe. Vor allem aber gewinne ich gerade die Haltung, dass ich da jetzt ganz entspannt hin fahre, und alles so oder so seinen Weg nimmt, wie es kommen soll….

Frage mich gerade, ob das hier her gehört. Habe heute einen Bericht über unseren designierten Außenmister Westerwelle, auch gerne "Schwesterwelle" unter unseres gleichen genannt, und wie verklemmt der sein schwules Leben lebt, und gleichzeitig im Partieprogramm die komplette Gleichstellung der Homoehe mit der tradierten Ehe stehen hat. Ob er "uns" wirklich gut vertreten wird - ich zweifele mal daran…

Na, und ob das nun wirklich hier her gehört, meine Geschichte mit Keas - ich bekomme schon oft die Rückmeldung, dass dies doch sehr persönlich sei. Ich kann das gut verstehen, wenn das jemand so empfindet. Für mich ist es gerade einer der größten Weichen in meinem Leben, mit ganz großem Glückgefühl, aber gleichzeitig eben auch mit allen Befürchtungen, die eine junge Beziehung mit sich bringt.

Nun denn. Von daher ist es jetzt allerhöchste Zeit, dass ich nächste Woche wieder fliege. Drei Monate sind einfach sehr lang, auch wenn wir beide froh sind, dass wir den Draht über die Zeit so gut aufrecht erhalten haben (telefonieren in der Regel 1 - 2 Mal am Tag), sind wir auch sehr froh, dass es jetzt nur noch 9 Tage sind, mit dem Wissen, dass auch diese mit einem Wimpernschlag überstanden sind.

Nun, und wie im Titel dieses Eintrags steht, "Ausflug in mein anderes Leben", so kommt es mir heute Abend vor. Als ich im Sommer zurück kam, hatte ich jede Menge Pläne, wollte hier ganz viele Fotos machen, mich jedes Wochenende mit anderen Leuten treffen und einfach in die Eifel, nach Holland ans Meer fahren oder einfach nette Tage verbringen, und ich habe das Gefühl, ich habe kaum einen meiner Vorsätze eingehalten, bin eben wieder völlig im alten Trott. Nochmal, nicht schlimm, und ich bin mir sehr bewusst, dass es ein Jammern auf ganz hohem Niveau ist. Mir ist schon klar, dass es mir verdammt gut geht. Aber das Grübeln und das Nachdenken und das Suchen nach dem kleinen Glück ist eben mein kleiner ständiger Begleiter... und ich bin damit auch sicher nicht der einzige auf dieser Welt… Aber jeder hängt nun mal in seiner eigenen kleinen Gefühlswelt feste…

Nun aber genug der Heulerei, der Montag ist fast vorbei, nächsten Mittwoch geht der Flieger, und die Zeit rennt jetzt... beim WDR wird es wohl diese Woche ruhiger, was nicht ganz so schlimm ist, kann somit die Reise in Ruhe vorbereiten. Meinen neuen Reisepass habe ich heute geholt, und obwohl ich das Schreiben der Stadt Köln als auch meinen alten Ausweis nicht dabei hatte, hat mir die Dame am Amt den Pass ohne jeglichen Aufstand ausgehändigt, und ich dachte noch, deutsche Bürokratie kann doch auch unkompliziert sein.

Meine Wohnung ist bislang noch nicht untervermietet, ich gehe auch davon aus, dass das nicht mehr passiert. Bin auch ganz froh darüber, damit muss ich mich nicht ums aufräumen und putzen kümmern. Vom Wetter freue ich mich gerade sehr, weg zu fahren. Heute bin ich zweimal im Regen nass geworden, und ich muss wohl einsehen, dass jetzt tatsächlich die Zeit, im T-Shirt im Büro zu sitzen einfach vorbei ist, und ein Pullover nicht nur für den Radweg zum Sender, sondern den ganzen Tag getragen werden muss.

Ich freue mich auf San Francisco. Bin sehr gespannt, wie ich das nächste Woche erleben werde, wahrscheinlich so, als ob ich nur ne Woche weg gewesen wäre. Freue mich auf jeden Fall, die Leute wieder zu sehen, die Stadt wieder zu erleben, und sicher wird‘s auch noch den einen oder anderen Ausflug in die Umgebung geben.

In diesem Sinne, Heike aus Pasadena hatte sich ja schon beklagt, dass sie nichts neues mehr zu lesen hatte, SouthCal (Tanja und Herbert) haben sich schon erkundigt, ob ich jetzt "Pendler" werde, Mutter Karbach aus dem Hunsrück hat schon angenommen, dass der Blog eingestellt ist, und auch andere Freunde hatten schon gefragt, ob es hier weiter geht... ja, es geht weiter! Merke auch gerade wieder, dass mir das Schreiben einfach Spaß macht! Na, und zuletzt an dieser Stelle Glückwünsche an Herrn Hirmer. Habe den Geburtstag nicht vergessen, habe eher gar nicht gewusst, wann er war! Also, hoch die Tassen!

PS. Fotos im Beitrag sind aus Borsig bei Berlin, vom Oktoberfest und schließlich aus Köln. Mein Favorit ist das Foto von Arabella, man beachte das Schild mit dem Jobangebot links oben - ob die wohl eine Dame für halbe Stelle suchen ;-)

PPS. Und ganz zum Schluss – hier ein Link zu dem Projekt, mit dem ich mich die letzen Wochen beschäftigt habe. Mutter fragt mich immer, was ich beruflich überhaupt mache: Sturm der Liebe – Fantag 2009! Ja, sowas mache ich beim WDR, aber nicht alleine, immer in einem Team von weit über 10 Leuten. Viel Spaß dabei – mir hat das Projekt großen Spaß gemacht!

Nach Amerika ist vor Amerika - und alltägliche Unterschiede in Deutschland

Sonntag, 16. August 2009
Ich wundere mich gerade selbst, wenn ich von draußen auf meine Geschichte gucke. Klar, mir kommt es ewig vor, dass ich wieder hier bin, aber es sind gerade mal erst 6 1/2 Wochen. Und schon ist der nächste Flug gebucht, Mitte Oktober geht's wieder nach San Francisco, nur für sechs Wochen, also verhältnismäßig kurz. Die Bindung zu Keas ist konstant und damit steigt gerade das Bedürfniss, nicht zu viel Zeit verstreichen zu lassen. Und damit genug gesagt zu den Gründen, warum es jetzt schneller kommt als im Hinterkopf angedacht.

Ändert nichts an der Entscheidung, erst mal für immer wieder in Köln zu sein. Köln ist schon ein guter Fleck zum Leben, auch wenn das Wetter alle Variationen bietet, ist hier gerade ein gute Phase, in der man sich bei hohen Temperaturen nicht länger als ´ne Stunde ungeschützt in der Sonne bewegen sollte. Nun, aber auch wenn es jetzt Keas gibt, es muss langfristig nicht zwangsläufig so sein, das Köln nach Amerika geht, sondern es kann auch Amerika nach Köln kommen. Wäre jetzt nicht der erste... und alles zu seiner Zeit!

Nun, aber Kalifornien ist eben auch auf dem Erdball, und wie man an den Postkarten im Bericht weiter unten sehen kann, haben sich auch schon andere Kölner mit dem doppelten Heimatgefühl auseinander gesetzt ;-). Ich weiß schon, wer sich diese in Pasadena sofort ausdruckt :-D.

Ja, Köln ist lebenswert, aber hat auch seine Seiten, die ich so gar nicht mag. War gestern Abend mit Veit am Rhein, und sowohl auf dem Weg dorthin als auch zurück laufen einem Horden von depperten Leuten über die Füße, die irgendwelche Junggesellenabschiede feiern, denen es nicht zu peinlich ist, T-Shirts mit vermeintlich lustigen Sprüchen wie "Horst, sein letzer Abend in der Freiheit" zu tragen. Und nicht ein Trupp, sondern gefühlte hunderte Grüppchen, die in dieser Weise die Kölner Altstadt und die Ringe überschwämmen.

Klar, ich war selber vor zwei Jahren Mitstreiter einer solchen Veranstaltung - was tut man nicht alles für Freunde ... es gab eine kleine spanische, echt süße Stripperin im Tingel Tangel, die mir einen "Privat-Dance" angeboten hat, ich dankend ablehnte und sie mir auf den Kopf zu sagte, dass dies sicherlich an meiner "grundsätzlich mangelnden Bereitschaft" ;-) läge.
Nun, als mich eine Weile später der angehende Bräutigam an die Strip-Theke zog und mir einen gerollten Dollar zwischen die Zähne steckte, damit sich eine der Tänzerinnen diesen fischen kann, war derweil dieses spanische Mädel auf der Bühne, sah mich, sah den Dollar, grinste über beide Ohren, kam zu mir, schob mir ihre Brüste ins Gesicht und angelte sich amüsierend das Spielgeld... Nun denn, Mann ist ja tolerant..., und was tut man nicht alles für Freunde ;-) … aber ich verzettel mich gerade... (na, und lustig war’s schon…)

Mein Gefühl ist in der Tat, dass in Köln viel mehr los ist als vor bald 20 Jahren, als ich selber nach Köln kam, aber die Massen an Wochenendpartyleuten waren noch nie der Grund, warum ich jetzt Köln gemocht habe.

Kleine Unterschiede im Detail


Es ist jetzt nicht überraschend, dass ich nach fast einem Jahr Amerika alles miteinander vergleiche. Wobei das oft ganz nebenbei passiert und ich selber immer wieder kurz überrascht bin. So bin ich überrascht, dass man einen Schaltwagen nicht einfach so starten kann... Habe das jetzt schon mehrfach versucht, und im Wundern, dass das nicht geht, war mir klar: Gang raus nehmen oder einfach Kupplung treten ;-). Das ist bei den Automatik-Autos in Amerika anders, dort bekommt man den Schlüssel aus dem Auto nur raus, wenn man den doch vorhandenen Schalthebel in die Parkstellung legt. Man steigt also ein, das Auto ist immer in der Parkstellung, und man kann ohne weiteres starten.

Oft bremse ich hier auch einfach, ohne runter zu schalten, das ging ja dort auch... Ja, und Ampeln - in Amerika stehen sie hinter der Straßenkreuzung, der orientierende Blick geht also immer in die Ferne und nicht auf Höhe der Haltelinie. Gerade wenn man als erster vorm Rot steht, und besonders wenn man etwas zu weit über die Linie gefahren ist, weiß man: das ist in Amerika echt besser, man muss sich nicht den Hals verdrehen, um zu gucken, wann es grün wird.

Was mit leider oft auffällt, ohne wirklich zu wissen, oder das stimmt oder ob ich das nur so empfinde, die Leute sind hier durchweg unfreundlicher. Selten kommt es vor, wenn man aus dem Aldi raus will und es kommt einem jemand entgegen und in dem Moment der Einigung, wer jetzt wen vor lässt, dass mal jemand freundlich guckt. Oder auch auf der Straße. Wenn Fußgänger bei Rot über die Straße gehen und die schimpfende Gestik des Beifahrers auch ohne akustische Aussage völlig reicht, um zu erfahren, dass die Leute in ihrem Auto nun ihr Recht auf freie Fahrt einfordern. Oder die Handbewegungen des älteren Herren auf der Zoobrücke, die ich letzte Woche im Rückspiegel sah, und die tötenden Blicke der hoch toupierten Ehegattin im Moment des Überholens, wobei ich mich heute noch Frage, was der Stein des Anstoßes war... und selbst wenn es einen gab, es hat den Blutdrücken jener Leute sicher nicht gut getan...

Nun, nur soweit ein kleiner Eindruck vom Sonntagmorgen. Meine Steuernachbereitung für die letzen 1 1/2 Jahre ist derweil getan, meine Wohnung räumt sich immer mehr auf, und in der Tat, es landet vieles im Müll, diverse Bücher und CDs verkaufe ich gerade über Amazon, ich genieße es, dass langsam wieder Ordnung rein kommt und ich dabei noch Platz schaffe.

Ach ja, und derweil habe ich wieder mein amerikanisches Fernsehen zurück. Ich schaue nicht viel, hier beschränkt sich das zumeist auf die Nachrichten, aber in den Staaten war hulu.com eine Quelle verschiedenster Fernsehkanäle, vor allem mit den aktuellen Folgen von Monk und Dr. House. Gerade letztere ist mein absoluter Favorit, aber auch Monk ist ziemlich cool, nicht nur, weil der Typ echt irre ist, sondern weil es in San Francisco gedreht ist, und ich immer wieder Szenen sehe, bei denen ich so genau weiß, an welcher Straßenecke diese gedreht wurden... hulu.com ist normaler Weise in Deutschland geblockt, man kann aber mit folgendem Trick amerikanisches TV in Deutschland sehen.

Soweit, so gut, jetzt aber wirklich Ende und Zeit für den sonnigen Sonntag! In diesem Sinne, ab Oktober gibt‘s dann wieder Bilder aus San Francisco!

Einen Monat in Deutschland und über das Bloggen

Montag, 3. August 2009
Jetzt bin ich seit gut einem Monat wieder hier. Neben Wohnung und Arbeit hat das Squash-Spielen den Alltag zu 100% wieder zu dem gemacht, wie er auch vorher war. Erschreckend, dass über den Tag hinweg, wenn der Tagesablauf einen im Griff hat, kaum ein Gedanke daran geht, dass ich so lange weg war. Nur mein Bildschirmschoner im Büro, für den ich die Bilder aus San Francisco eingestellt habe, treibt mir immer wieder ein Grinsen ins Gesicht.

Nun, was hat sich jetzt verändert. Schwere Frage, so richtig kann ich das nicht sagen. Was ich schon merke, dass ich recht gut in die englische Sprache rein gekommen bin. Bei Bedarf zwitsche ich sofort um, klar, die Worte fehlen ab und an, aber das war ja ohne hin noch alles im Lernprozess, aber es geht mir leicht von der Zunge.

Glücklich bin ich in der Tat über meine deutsche Waschmaschine. Die Waschmaschine im Keller des Apartmentgebäudes in Amerika lief 27 Minuten, und hatte dann zu Ende gewaschen. Danach ging dann alles in den Trockner. Hier - in meiner Küche - wäscht es 1 1/2 Stunden, die Wäsche ist dann auch richtig gewaschen und fühlt sich meinem Eindruck nach sauberer an als drüben. Froh bin ich auch, wieder eine Wäschespinne zu haben. Trockner ist zwar wahnsinnig praktisch, aber so einige Klamotten, die ich über Jahre hatte, fühlten sich nach einem Jahr in trocknender Hitze stark verändert an, man spürt deutlich, wie die Qualität der Wäsche Einbußen erlitten hat.

Was ganz witzig ist, wenn ich mit dem Rad unterwegs bin, was aktuell jeden Tag der Fall ist, schnappe ich Wortfetzen von Passanten auf. Oft stutze ich überrascht: "Die sprechen ja deutsch" und merke im zweiten Moment, dass das hier ja der Normalfall ist. Schön aber auch zu sehen, dass Köln selber kein "weißes" Dorf mehr ist, sondern auf der Straße einfach "Diversity", wir nennen es Multi-Kulti wahrzunehmen ist. Keas fragte mich vor ein paar Wochen, wie viele Schwarze es denn in Köln gäbe, ich konnte ihm die Frage nicht beantworten. Konkret kann ich das heute auch nicht sagen, aber ich bin ganz glücklich, dass auch "Afro-Amerikaner", um es politisch korrekt zu verwenden, einen deutlich sichtbaren Teil vom Straßenbild ausmachen. Keine Ahnung, wie entspannt das Leben hier als Farbiger ist; in Amerika, auch wenn Obama Präsident ist, und auch wenn es bei manchen eher die gefühlte rassistische Diskriminierung ist als eine reale, so ist Rassismus dort immer noch eine ernst zu nehmende Angelegenheit. Von daher gehe ich davon aus, dass ein Nicht-Weißer hier in Mitteleuropa das sicherlich in regelmäßigen Abständen zu spüren bekommt, und das wahrscheinlich auch von „lapidar“ bis hin zu „bösartig“. Ich baue da auf die Zukunft!

Natürlich schaue ich mir oft die Bilder vom vergangenen Jahr an, telefoniere oder skype bald jeden Tag mit irgendwem aus San Francisco, dass die Zeit doch sehr gegenwärtig ist. Ich nutze andererseits die Gelegenheit, langsam in meine Wohnung zurück zu kommen und auszumisten. Langsam habe ich zwar allen verteilten Kram wieder hier, aber es sind auch bereits die ersten Klamotten im Alt-Kleidersack. Die erste große Mülltüte ist bis oben hin gefüllt mit diesen ganzen "Könnte man ja noch mal gebrauchen" oder "das erinnert mich an dies und das"-Kram, ich hoffe, dass ein weiterer Müllsack folgen wird.

Und in der Tat habe ich es am Wochenende geschafft, meinen Steuerkram der letzen 18 Monate nachzuarbeiten. Hatte befürchtet, dass es mich Nerven kostet, doch auch meine Struktur kehrt langsam zurück, und mit der Ordnung auf meinem Schreibtisch erledige ich routinemäßige Dinge mit der Sorgfalt, wie ich es vorher getan habe. Dinge, die ich oft im letzen Jahr nur rudimentär und mit den minimalen Anforderungen entsprechend abgewickelt hatte, da einerseits das üppige Abheften von Belegen für das deutsche Steuersystem in den Staaten sinnlos gewesen wäre, noch mir meine ganzen Unterlagen zum nachschlagen gefehlt haben. Nun denn. Es ist nicht nur erschreckend, dass alles wieder so ist, wie es war, es hat an vielen Ecken auch was einfaches, da vieles scheinbar wie von selbst läuft...

Schönes Bloggen, schlimmes Bloggen, und ein paar Zahlen


Nun, das meiste Bloggen ist für den Moment getan, zu trivial kommen mir gerade die Dinge vor, dass es sich lohnen würde, weiter davon zu berichten. Und vor allem sind die Leute ja jetzt wieder "prinzipiell" direkt erreichbar, das man sich über alles direkt unterhalten könnte... Und wahrscheinlich werden manche Leute jetzt weniger von mir mitbekommen, als im letzen Jahr. Nicht selten habe ich gehört, dass selbst enge Freunde vieles erst durch den Blog mit bekommen haben, was hier im Alltag einfach an ihnen vorbei gegangen ist. Nicht weil nicht interessiert, andersrum aber auch Dinge, die nicht so wichtig sind, aber für manche war es der beste und engmaschigste Kontakt seit Jahren...

Meine Blogsoftware hat ein kleines Statistik-Tool. Dort habe ich neulich schon ein paar Zahlen gesehen, die mich selber überrascht haben: Ich habe im letzen Jahr 108 Berichte geschrieben, 439 Bilder eingestellt - und da sind nicht die Dia-Shows mit drin. 809.064 Zeichen habe ich laut Statistik geschrieben, der längste Artikel hatte knapp 50.000 Zeichen, das war der, der die Zwei-Wochen-Rundreise durch die Canyons beschrieben hat. Bei diesem Artikel erinnere ich mich allerdings auch, dass ich über zwei Tage und rund 12 Stunden gebraucht habe, um ihn zu schreiben, Fotos aufzubereiten und alles so einzurichten, wie es schließlich zu lesen war.

Insgesamt haben 201 Mal andere Leute meinen Kram kommentiert, ganz an der Spitze Tanja mit 41 Kommentaren - nun, Heike hat mal als Heike (20), mal als Hoeki(14) geschrieben, macht auch 34 Kommentare und hat damit Mikaela mit 22 doch stark überrundet. Aber auch Wilma hat 6 Mal geschrieben, und jede Menge andere Leute auch immer mal wieder, vielen Dank an dieser Stelle noch mal.

Was in der Tat nicht so schön am Bloggen ist, es ist mitunter ein Gesprächskiller. Es gab Situationen, in denen ich Leute am Telefon hatte und ich vom gerade Erlebten berichten wollte. Und das umgekehrte passierte, die Leute sagten mir, ja, da haste dies gemacht, ja, da haste jenes gemacht. Und ich merkte, dass mich das stutzig machte, da eigentlich kein Thema mehr für die Unterhaltung da war. Dieser Effekt sei nur am Rande erwähnt, ich glaube schon, dass sich es gelohnt hat, zu bloggen, aber es hat eben auch ein paar kleine Nebeneffekte. Auch die Tatsache, dass man alleine vor sich hinschreibt und wenig Rückmeldung erlebt. Nun, ein Dilemma, mit dem sich wahrscheinlich jeder Autor herum schlägt. Für mich war es aber oft gut, sich noch mal hin zusetzen, weil es das Geschehene noch mal in Gedächtnis gerufen hat, und die Erinnerung damit festgehalten ist. Ohnehin, diese Zeit ist wahrscheinlich das bestdokumentierte Jahr meines Lebens. Sowohl die Berichte hier, als auch die 11.000 Fotos. Das macht das Jahr letztendlich auch unvergesslich...

Na, und Amerika? Nun, entweder fahre ich im Oktober für ein paar Wochen nach San Francisco - oder San Francisco kommt zu mir, man wird sehen. Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen und ich werde gerade auch oft gefragt, ob ich jetzt bleibe: Ja, ich bleibe für immer - erst mal für immer. Und alles Weitere bringt die Zeit. Werde bestimmt nie auswandern, dafür gibt es einfach ein paar Aufgaben, die hier auf mich warten. Werde aber auch San Francisco nie hinter mir lassen!

In diesem Sinne – vielen Dank fürs mit-verfolgen!